Anushka Sharma auf Erfolgskurs

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Das Jahr 2008 verschaffte Anushka Sharma einen traumhaften Start in die Filmwelt: In Rab Ne Bana Di Jodi spielte sie ihre erste Hauptrolle an der Seite von Shah Rukh Khan. Seither konnte sie ihre Wandelbarkeit in vielen Filmen unter Beweis stellen. Jetzt zählt die 28-Jährige zu den wenigen Schauspielerinnen Bollywoods, welche in gleich zwei Filmen – PK (2014) und Sultan (2016) – mit einem Umsatz von umgerechnet mehr als 40 Millionen EUR mitgespielt hat.

„Ich war immer hinter Geschichten mit einem guten Inhalt und einer einzigartigen Erzähltechnik her“, erklärt Anushka Sharma zu ihrem Erfolg. „Der Rest geschieht dann einfach!“ Die Entscheidungen, die sie für ihre Karriere träfe, hätten mit den Erfahrungen zu tun, die sie ganz am Anfang gemacht hat: „Obwohl ich mit RNBDJ viel Anerkennung gewonnen habe, glaube ich nicht, dass mir dieser Film die Tür zu etwas Großem geöffnet hat. Es war vielmehr Band Baaja Baaraat (2010), wodurch ich bekannt wurde“, sagt sie. „Wenn ein gehaltvoller Film erfolgreich wird, dann erkennst du, dass das genau die Art von Arbeit ist, die du suchen musst!“

Die Bollywood-Schauspielerin freut sich über die Anerkennung ihrer schauspielerischen Leistung in den Filmen PK und Sultan: „Es ist ein großartiges Gefühl! Ich bin mir aber auch darüber bewusst, dass meine Arbeit nicht zuletzt dank des weitreichenden Ruhms von Salman und Aamir ein größeres Publikum erreichen konnte. Ich werde immer dankbar dafür sein!“

“Ein Skript muss eine Aussage haben!“ – Anushka Sharma

Neben derart umsatzstarken Projekten steht Anushka Sharma allerdings auch an vorderster Front, wenn es um frauen-orientierte Filme geht, z. B. bei der Produktion und dem Dreh für NH10 (2015). Diese Filme setzen ein Zeichen in Indien, denn sie erzählen die Geschichte der Frauen. „Es geht darum, wie sehr die Filme durch das Publikum anerkannt und geliebt werden – und dies wiederum ist abhängig von der Storyline und dem Inhalt“, erklärt die Bollywood-Schauspielerin. Geht es also immer um den Inhalt?

„Ein Skript muss eine Aussage haben. Ich habe noch nicht viele Filme gemacht, doch bei jedem neuen Dreh versuche ich eine andere Seite von mir zu zeigen. Die Rollen haben einen Bezug zu den heutigen Frauen. Trotzdem erwartest du nicht, Teil von zwei so erfolgreichen Filmen zu sein, mit den drei Khans zusammenzuarbeiten oder von den besten Regisseuren angesprochen zu werden.“

Dabei wehrt Anushka Sharma sich gegen die Kategorisierung in Frauen- oder Männerfilme: „Ich denke, ein Film ist ein Film. An dem Tag, an dem wir aufhören, die Filme als frauenorientiert zu bezeichnen, erschaffen wir eine Industrie, in der Filme und Geschichten sind, was sie sind – unabhängig von dem Geschlecht der Hauptfigur.“ Ein Prozess, der sich langsam abzeichnet.

[Bildmaterial von: Rapid Eye Movies und CinemaxX Entertainment GmbH & Co. KG]

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