Fröhliches Parsi-Fest!

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Obwohl das Parsi Neujahr seinen Ursprung in Persien findet, feiern heute auch viele Menschen in Indien dieses Fest.

Neujahr nach dem Shahanshahi Kalender

Weltweit feiern die Menschen dieses Neujahrsfest am ersten Tag des ersten Monats des zoroastrischen Kalenders – sprich: am 21. März. Indien hingegen folgt dem Shahanshahi Kalender und damit verschieben sich die Feierlichkeiten auf spätere Monate. Der genaue Zeitpunkt variiert von Jahr zu Jahr, da der Kalender keine Schaltjahre berücksichtigt.

Menschen verschiedenster Religionen nehmen an den Festlichkeiten teil. Dabei bleibt das Parsi Neujahr allerdings nicht ausschließlich mit der zoroastrischen Religion verbunden – es repräsentiert darüber hinaus auch die jedes Jahr stattfindende Erneuerung des gesamten Universums. Überlieferungen schreiben das Fest dem Propheten Zoroaster zu, bis heute gilt es als sehr wichtiges Kirchenfest der Bürger von Maharashtra.

Und so wird Parsi gefeiert …

Zu den Vorbereitungen zählt zunächst eine gründliche Reinigung des Hauses, um es so vorzeigbar wie nur möglich zu machen – jeder packt mit an. Besondere Dekorationen schmücken dann das Innere wie auch das Äußere des Hauses. Insbesondere die Türschwelle soll einladend und schön für Besucher aussehen. Damit dies gelingt, werden bunte Blumengirlanden und Darstellungen der Natur aus Kreide in die Deko integriert. Natürlich sind auch ein angenehmes Bad und ordentliches Herausputzen ein absolutes Muss!

Nach dem Frühstück steht ein gemeinsamer Besuch des Feuertempels an: Die Menschen versammeln sich dort, um für das kommende Jahr zu beten und zu danken. Sie denken über ihre guten wie auch schlechten Taten nach und konzentrieren sich auf die positiven Möglichkeiten, die das neue Jahr mit sich bringt.

Anschließend gehen die Festivitäten mit einem guten Essen weiter. Es steht eine Vielzahl an Gerichten zur Auswahl, darunter z. B. Mungbohne, Sali Boti (ein Schafcurry) oder auch Pulav (ein vegetarisches Gericht). Die Besucher werden mit Rosenwasser bespritzt, wenn sie das Haus betreten. Viele Menschen nutzen diese verheißungsvolle Zeit auch dazu, den Armen und Bedürftigen zu spenden.

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