TV-Tipp: „Fluss des Lebens“ am 5. Februar im ZDF

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Am Sonntag, 5. Februar 2017 (20:15 Uhr), strahlt das ZDF den dritten Film der Reihe Fluss des Lebens aus: Fluss des Lebens – Geboren am Ganges taucht ein in die faszinierende Welt Indiens und ist mit Pegah Ferydoni, Janek Rieke, Gaby Dohm und Heinz Hoenig hochkarätig besetzt.

Aus dem Inhalt

Gemeinsam mit seiner Mutter Elvira (Gaby Dohm) reist Robert (Janek Rieke) nach Indien, um dort seine Nichte bei deren Leihmutter Parvati (Pegah Ferydoni) abzuholen. Doch kaum in Varanasi angekommen, erfahren sie, dass das kleine Mädchen entführt wurde. Gemeinsam mit Parvati nimmt Robert die Verfolgung auf – quer über den Ganges. Von dieser abenteuerlichen Reise weiß Mutter Elvira jedoch nichts. In der Sorge um ihren Sohn, findet sie bei dem deutschen Aussteiger Fluppe (Heinz Hoenig) Trost.

Fluss des Lebens – Geboren am Ganges: Die Figuren des Films und der heilige Fluss

Der dritte Film der Herzkino-Reihe Fluss des Lebens taucht ein in die faszinierende Welt Indiens: Geboren am Ganges erzählt von Wünschen und Sehnsüchten und ist zugleich auch die Geschichte einer unmöglichen Liebe. Denn die Begegnung mit der schönen Inderin Parvati, die Robert mit ihrem Wesen und ihrer Andersartigkeit verzaubert, öffnet dem pragmatischen Deutschen das Herz für eine neue Liebe.

✔ Darsteller: Janek Rieke, Pegah Ferydoni, Gaby Dohm, Heinz Hoenig, Amit Shrivastava, Swarupa Ghosh, Margarita Novopavlovskaya und andere
✔ Buch: Gernot Gricksch
✔ Regie: Michael Karen
✔ Kamera: Stefan Ciupek
✔ Producer: Simon Grohe
✔ Produktion: Schiwago Film
✔ Produzenten: Martin Lehwald, Marcos Kantis, Michal Pokorny

Parvarti (Pegah Ferydoni)

Pegah Ferydoni spielt die Rolle der mutigen Inderin Parvati. Als Leihmutter für die Deutsche Anke hatte Parvati deren mittlerweile zwei Jahre alte Tochter Suri ausgetragen und sich ihrer anschließend angenommen, als wäre das hellhäutige Mädchen ihr eigenes Kind – trotz der damit verbundenen gesellschaftlichen Ausgrenzung. Erst Jahre nach dem Unfalltod von Anke, die ihre Tochter in Indien daher nie abgeholt hatte, erfährt ihre Familie in Deutschland von Suri und will sie nun „zurückholen“.

Im Verlauf von Fluss des Lebens – Geboren am Ganges, spielt der heiligste Fluss der Hindus eine wichtige Rolle, wird gewissermaßen selbst zum „Protagonisten“. Der Film ist kein „Road Movie“, sondern ein „River Movie“, in dem der Ganges nicht nur das Element für eine Reise darstellt, sondern auch zum Symbol der Veränderung derer wird, die auf ihm unterwegs sind. Der 1983 in Teheran geborenen Pegah Ferydoni sind die eindrucksvollen Dreharbeiten am und auf dem Fluss sehr gut im Gedächtnis geblieben: „Berührend fand ich vor allem die Schicksale, die sich dort abspielen. Die Gedanken und Wünsche, die Gebete der Menschen, die Klänge und Rituale am Wasser. Der Ganges ist ja nicht nur heilig, sondern auch sehr real. Ich hätte noch viele Wochen dort verbringen können.“ Über ihre Figur Parvati resümiert sie: „Es gibt viele Dinge, die uns verbinden. Aber ich kann nur von Glück reden, nicht in ihrer Situation zu sein.“

Robert Hansen (Janek Rieke)

Robert begibt sich zusammen mit seiner Mutter nach Indien, um das Kind seiner verstorbenen Schwester Anke ausfindig zu machen. Zu Beginn der Reise hat der vorsichtige Deutsche große Berührungsängste mit der fremden Kultur. Nachdem Ganesh, der Ex-Mann von Leihmutter Parvati, das Kind entführt, will Robert seine Nichte um jeden Preis retten. Gemeinsam mit Parvati nimmt er die Verfolgung auf – und zwar quer über den Ganges, dessen einzigartige „Persönlichkeit“ am Ende auch bei Robert einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

Die Dreharbeiten warteten für Darsteller Janek Rieke unter anderem mit einer herausfordernden Szene auf, in der Robert in den Fluss eintaucht! „Ich sollte in der Szene richtig ausflippen und laut schimpfend in den Fluss rennen. Ich hatte aber Angst, viel von dem dreckigen Wasser zu schlucken“, verrät Rieke. „Regisseur Michael Karen hat sich die Szene dann abends im Hotel nochmal angesehen und fand mein Spiel viel zu reserviert.“ Eine Woche später wurde der Dreh daraufhin wiederholt: „Diesmal rannte ich in den Ganges, schlug in die Wellen und brüllte wie bekloppt, ich hatte sofort einen halben Liter verschluckt. Mir war’s inzwischen egal. Ich hatte eh schon Verdauungsprobleme. Ich stand dann im Wasser und habe mir minutenlang Michaels neue Ideen angehört, habe gewartet bis die Kamera wieder auf Position war, während neben mir Wasserleichen vorbeitrieben. Okay … es trieben keine Leichen vorbei, aber ganz sicher war ich nicht. Was ist das da im Schlick neben meinem Fuß? Ein indischer Arm? Ein Schädel aus Mumbai? Egal. Der Film muss gut werden.“

Elvira Hansen (Gaby Dohm)

Roberts Mutter Elvira wird von der deutsch-österreichischen Schauspiel-Legende Gaby Dohm verkörpert, die im Laufe ihrer langen Karriere bereits in mehr als 70 TV-Produktionen zu sehen war. Während Robert auf der Suche nach Suri mit dem Boot den Ganges entlang hetzt, bleibt Elvira Hansen in Varanasi, der heiligsten Stadt der Hindus. Auch Gaby Dohm war von der Spiritualität am Ganges beeindruckt: „Wir haben ja eine andere Vorstellung von der Spiritualität. Wir werden immer gleich heilig und wir werden immer gleich andachtsvoll. Es ist faszinierend zu sehen, wie das ganze Leben der Inder einfach spirituell ist. Darum hat es nicht dieses übermäßig Verklärte, es hat diese große Selbstverständlichkeit, die man so nicht erwartet.“ Von Roberts abenteuerlicher Reise bekommt Elvira in Varanasi noch nicht einmal etwas mit, dennoch sorgt sie sich um ihren Sohn und findet beim deutschen Aussteiger Fluppe Trost.

Fluppe (Heinz Hoenig)

Der von Heinz Hoenig gespielte Fluppe ist ein deutscher Aussteiger. Er begegnet Robert auf dessen Reise etliche Male und hilft ihm in der ein oder anderen „kulturell schwierigen Situation“ mit all seiner Erfahrung aus der Patsche. „Mit den typisch deutschen Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Organisationstalent kommt Robert hier nicht weiter“, stellt Hoenig klar. „Hier herrschen andere Sitten und Gesetze, die er erst nicht wahrhaben möchte. Er beharrt erst mal stur auf seiner eigenen Weltanschauung und eckt damit natürlich gewaltig an und bringt sich auch in Gefahr. Er wird erfahren, dass er seine Einstellungen ändern und loslassen muss.“

Fluss des Lebens – Geboren am Ganges läuft am Sonntag, 5. Februar um 20:15 Uhr im ZDF.

INFOS ZUR REIHE „FLUSS DES LEBENS“:

Die Reihe Fluss des Lebens, die sich durch hochkarätige Besetzungen auszeichnet, führt die Zuschauer an die bekannten Flüsse und Ströme dieser Erde. In den Geschichten finden sich die Protagonisten in existenziellen Situationen wieder, die ihnen neue Perspektiven auf ihr Leben, die Liebe und andere Kulturen ermöglichen.

Aus der Reihe Fluss des Lebens zeigte das ZDF im Jahr 2013 den ersten Teil Verloren am Amazonas, ein Jahr später folgte Wiedersehen an der Donau.

[Bild- und Pressematerial von: S&L Medianetworx GmbH]

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